Der Rest der Prüfungen und des Schuljahres

S. Hofschlaeger / pixelio.de

Mittlerweile sind alle Abschlussprüfungen und alle mündlichen Prüfungen zu Ende und ich möchte euch nun auch meine Eindrücke vom Rest der Prüfungszeit teilen. In der Französischabschlussprüfung gab es ein paar Probleme mit der Technik, da das Hörverstehen immer nach einer Aufgabe gestoppt hat und Frau Freiberger somit nach jeder Aufgabe manuell zur nächsten schalten musste, aber ansonsten verliefen die Prüfungen reibungslos. Das Schlimmste war eigentlich nicht einmal die an sich Prüfung, sondern die letzten Minuten vor der Notenbekanntgabe. Denn in diesem Moment kommen alle Gefühle hoch und auch die Angst, nicht die entsprechenden Noten erreicht zu haben. Wir standen alle im ersten Stock und waren unfassbar nervös, denn fast jeder ist weinend nach draußen gekommen, als er seine Noten hatte. Glücklicherweise waren es bei den Meisten Tränen der Freude. Es war wirklich erstaunlich, wie sehr sich manche verbessert haben und wir haben, uns als Klasse, für jeden Einzelnen gefreut. Da wir uns alle als Klasse danach nur noch am Tag der Bücherabgabe getroffen hätten, haben wir uns privat noch ein letztes Mal am See getroffen.

Wir wurden von der Schule offiziell ab den 14. Juli befreit und die Meisten verbrachten ihre Zeit auf dem Volksfest oder sind sogar für ein paar Tage zu ihren Verwandten gefahren. Auch ich war die meiste Zeit unterwegs und habe die freie Zeit sehr genossen. Es ist anfangs wirklich ungewohnt, da meine Freunde aus anderen Jahrgangsstufen oder Schulen, nicht frei hatten, doch man gewöhnt sich mit der Zeit daran.
Am 20. Juli ist der Abschlussball im Bayerischen Hof, der ab 20 Uhr beginnt und am darauf folgenden Tag folgt am späten Morgen die Zeugnisverleihung. Die Meisten gehen danach mit ihren Familien essen und lassen so den Tag ihres Abschlusses ausklingen und fahren den Tag danach direkt in den Urlaub, da wir sozusagen eine Woche früher Ferien haben.

Astrid Sieweke, 10. Klasse